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Spanien Cross Touren ausdrucken
Am meisten Spass macht das Reisen mit dem eigenen Bike. Damit ist man am besten vertraut, alle Abläufe stimmen intuitiv und Mann/Frau und Maschine sind eine echte Einheit, die einen maximalen und sicheren Genuss der Route und umliegenden Natur ermöglichen.
Der Vorschlag ist deshalb, am Ende der Saison in Mitteleuropa, also im Zeitraum Anfang Oktober - Mitte November selbst das eigene Motorad im Rahmen einer Spanien Cross Country Tour, die ihren Ausgang in Südfrankreich nimmt, für die Wintersaison nach Südspanien zu fahren und damit das Nützliche mit dem Genuss zu verbinden.
Wer möchte kann mit mir die nachfolgend beschriebenen Herbst-Frühjahrs-Touren nach/von Almeria gerne auch am Stück als Spanien-Rundtour machen und dann wieder zurück nach Deutschland reisen.
Die Grösse der Motorradgruppe ist auf maximal 6 Motorräder + Guide beschränkt. Die Tagesetappen von ca. 300 Km bedürfen wegen der anspruchsvollen Streckenführung auf den gewählten Nebenstrassen einer guten Kondition und etwas Erfahrung im Reisen mit dem Motorrad. Für diejenigen die erstmals weite Strecken mit dem Bike fahren, kann die Tour auf Wunsch aber gerne einfach um 1-2 Tage verlängert und damit die Tagesetappen verkürzt werden.
Reifen-,zeit- und sitzfleischschonend beginnt die Überführungstour im Herbst mit einer von den Fahrern/innen selbst abzustimmenden/organisierenden DB-Autozug Anfahrt von einem der fünf deutschen Abfahrtsorte www.dbautozug.de nach Südfrankreich,
Narbonne (1. Wahl) bzw. Avignon (2. Wahl).
Von dort geht es in mindestens 5 Tagesetappen (ca. 300 km/Tag) auf kleinen Landstrassen z.B.wie folgt nach Süden:
Wer sich nicht für Überwinterbiking bzw. für die Spanienrundtour entscheiden möchte, kann vor der dann selbständigen Rückreise nach Narbonne und Deutschland noch ein paar Almeria Touren unternehmen.
Einmal in Almeria angekommen, kann man sich für das Überwinterbiking entscheiden, dann parkt das Motorrad über den Winter in Almeria in einer trockenen und gut gesicherten Garage. Die Fahrer/innen treten dann zunächst per Flugzeug von Almeria/Malaga/Alicante den Rückflug nach Deutschland an bis zur baldigen Wiederkehr und Überwinterbiking in der Sonne Andalusiens.
Die Fahrer/innen können und sollten dann mittels günstiger Flüge im Winter, je nach Lust/Zeit und Geldbeutel, mehrfach - auch nur für ein verlängertes Wochenende - nach Almeria reisen, um dort mit der eigenen Maschine mitten im Winter fröhlich ein paar sonnige Almeria Touren zu unternehmen. Dabei wird nicht nur die Batterie der Maschine sondern auch die eigene geladen. Im Frühjahr wird die Maschine dann mittels einer Frühjahrstour wieder nach Südfrankreich/Deutschland zurück gebracht.
Ab Mitte März können die Frühjahrstouren von Almeria aus Richtung Südfrankreich/Narbonne über z.B. folgende Route unternommen werden. Die finale Route hängt von den klimatologischen Bedingungen (evtl. Schneelage auf den Hochebenen/Gebirgszügen im Landesinneren ab)
über die endlosen Weiten der Region Castilla la Mancha geht es zu der mit ihren an den Felsen hängenden Häusern einem Adlernest gleichenden Stadt Cuenca. Von dort über einen abschliesenden Slalom nach Alabarracin, einem uralten, perfekt erhaltenen Mittelalterdorf, unserem Etappenziel.Bei den Tourunterkünften handelt es sich in der Regel um kleine, urige und ordentliche Landgasthöfe, die alle von mir, teils mehrfach, besucht wurden und m.E. einen anständigen Service haben, zudem landschaftlich und/oder kulturell sehr schön gelegen sind.
Während der Tagesetappen bleibt auch etwas Raum für Besuche einiger der auf der Route vorhandenen, vielfältigen Kulturstätten und Denkmäler (e.g. Alcaniz/Morella/Mirambel).
Nach der Herbsttour im Rahmen des Überwinterbiking /bzw. nach selbständiger Anreise, sowie während der Winter-Aufenthalte können vor Ort von mir geführte oder selbständig Tages/Mehrtagestouren an der Küste entlang und in die Gebirge des Hinterlandes unternommen werden. Ebenso kann man an einem der wunderbaren Strände entspannen, Ausflüge in Almeria Stadt oder einen kombinierten 1-2 Tages-Kulturtrip mit dem Bike nach Granada machen.
Schmuckstück und Highlight von Motorradtouren in Andalusien / Almeria ist die Region des Cabo de Gata, das als Naturschutzpark wohl einer der wenigen, völlig naturbelassenen und unverbauten Küstenbereiche Spaniens ist und wunderbare, noch unberührte, wilde Strände aufweist.
Motorradtouren in Andalusien / Almería faszinieren vor allem durch die unmittelbar hinter der Küstenlinie beginnnenden Gebirgslandschaften Die hier in kurzer Distanz möglichen Höhenunterschiede sind im Festland-Europa wohl einmalig. In Almeria braucht man vom Strand/Meereshöhe bis zu den Teleskopanlagen der europäischen Sternenwarte/Calar Alto, die sich auf 2.160m Höhe, den Gipfeln der Sierra de Filabres befinden, bei zügiger Fahrweise keine ¾ Stunde. Das gesamte Landesinnere der Provinz von Almeria wird von aufeinanderfolgenden Gebirgszügen geprägt, dazu zählen in erster Küstenlinie die Sierra de Alahmilla, dann die Sierra de Filabres, Sierra de Gádor, im Nordwesten die Sierra de Baza, im Nordosten die Sierra de Maria.
In der benachbarten Provinz von Granada locken die "Alpujarras", die den südlichen Anstieg des Hochgebirgers der Sierra Nevada bilden. Die Sierra Nevada selbst widerum kann mit dem 3487 m hohen Gipfel Mulhacen, den höchsten Punkt der iberischen Halbinsel vorweisen.
Für den sportlich ambitionierten Fahrer gibt es ca. 45 km von Almeria Stadt entfernt eine Auto und Motorradrennstrecke, den "Circuito de Almeria", (www.circuitodealmeria.com). Hier werden häufig nationale Motorrad-Renntage veranstaltet. Im Winter wird die Strecke wegen des milden Klimas von allen grossen PKW Herstellern sowie von allen Reifenherstellern bevorzugt zu Testzwecken genutzt.